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Alle Regisseur_innen

Auf dieser Seite finden Sie alle Regisseur_innen, deren Filme bei uns im Verleih sind. Wir verstehen uns als ‚director’s label‘ und versuchen nach Möglichkeit das gesamte filmische Werk zugänglich zu machen.

„Was ich immer wollte: dass es weiter geht, dass der Film etwas auslöst und dass man redet, (...) dass er im echten Leben weitergeht.“

Foto: Jenny Lou Ziegel (l.) und Irene von Alberti (r.) bei den Dreharbeiten zu „Der lange Sommer der Theorie“

„Ich versuche nicht einen bestimmten Stil zu haben, den ich als fertiges Konzept über jede Arbeit stülpe. Ich versuche Dinge auszuprobieren und die Form aus dem Material heraus zu entwickeln. Mir geht es nicht darum, ein soziales Milieu abzubilden, sondern um die Beschreibung eines mentalen Zustandes, den es produziert.“

Foto: Reinhold Vorschneider (l.) und Thomas Arslan (r.) bei den Dreharbeiten zu „Helle Nächte“

„Es geht mir um den filmischen Nachvollzug der unmittelbaren Erfahrung von Räumen, um ein möglichst genaues Portrait dieser Räume und seiner Details im Kino.“

Foto: Heinz Emigholz bei den Dreharbeiten zu „Die letzte Stadt“

„Als Regisseur hat man die Möglichkeit, eine kleine Welt zu inszenieren und sie auch zu einem Neustart zu bringen – to do and to re-do. Das sind wichtige Dinge für mich. (...) Ein Film ist nie zu Ende. Das Ende ist willkürlich, weil das Geld aufgebraucht ist oder aus anderen Gründen.“

Foto: Omer Fast bei den Dreharbeiten zu „August“

„Das Publikum hatte keine Lobby im Neuen Deutschen Film. Ich habe immer gesagt, die Leute haben bezahlt und haben ein recht darauf, daß ich mit ihnen filmisch spreche. Das wurde mir seinerzeit als Korruption ausgelegt, aber es bedeutet das genaue Gegenteil.“

Foto: Roland Klick (l.), Robert van Ackeren und Marquard Bohm bei den Dreharbeiten zu „Deadlock“

„(...) Ich mache meine Filme, um nicht sprechen zu müssen. Ich mache es, um es nicht erklären zu müssen. Oder auch nicht erklären kann. Ich möchte etwas erzählen, nicht, weil ich weiß, was es bedeutet, sondern weil ich mich frage, was es bedeutet.“

Foto: Angela Schanelec bei den Dreharbeiten zu „Nachmittag“

„David Lynch hat gesagt, dass er keine Kinofilme mehr macht, weil der Markt tot ist. Das ist so. Trotzdem kämpfen wir für jeden Film (...). Wir machen oft kleine, radikale Filme, bei denen wir gewöhnt sind, uns immer nur bergauf zu kämpfen. Man kann nur immer wieder hoffen, dass die Filme einen Wert behalten, dass die Filme bleiben.“

Foto: Patti Smith (l.) und Frieder Schlaich (r.) bei den Dreharbeiten zu „Three Stones for Jean Genet“

„Als Altkatholik, 16 Jahre Messdiener sind nicht umsonst gewesen, glaube ich an den Beichtfilm. Mein Ziel ist es, irgendwann dreißig Filme zu haben, die in unterschiedlicher Form etwas über die Jahre ihrer Entstehung sagen.“

Foto: Christoph Schlingensief bei den Dreharbeiten zu „Terror 2000“

„In meinem gesamten kinematografischen Werk suche ich die elementaren Kräfte der Liebe, des Todes und des Lebens mit Hilfe vielfältiger Phantasmagorien oder utopischer Formen zu ergründen.“

Foto: Werner Schroeter bei den Dreharbeiten zu „Palermo oder Wolfsburg“

„Politische Kunst (...) ist für mich nur glaubwürdig, wenn sie etwas riskiert. Man muss so tief in die Wunde gehen, dass man in Verdacht gerät.“

Foto: Hans Jürgen Syberberg (l.) und Susan Sontag (r.)