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Elfi Mikesch

„Ich mische sehr gerne alle Genres, spiele damit, gehe dabei montageähnlich vor und verwende sehr gegensätzliche Mittel. Es ist nicht stromlinienförmig und wird dann deshalb oft eingereiht in die Experimentalfilme. Ich bevorzuge Überschreitungen, auch innerhalb der gegensätzlichen Genres.“

Foto: Monika Treut (l.) und Elfi Mikesch (r.)

Elfi Mikesch ist mit ihren großartigen Regie-, Kamera- und gestalterischen Arbeiten – auch in enger Zusammenarbeit mit u.a. Rosa von Praunheim, Monika Treut und Werner Schroeter-, eine herausragende Pionierin des subversiven Kinos der vergangenen Dekaden. Im Februar 2011 hatte ihr Film  „Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter“, eine Produktion der Filmgalerie 451, im Panorama der Berlinale Premiere. Der Film ist eine Hommage an den kurz davor verstorbenen Freund.
Elfi Mikesch, eng verbunden mit dem Autor_innenkino und der Avantgarde des deutschen Films, wurde für ihr umfangreiches Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt sie 1978 und 1980 den Deutschen Filmpreis, 2010 zusammen mit Werner Schroeter den Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau-Filmpreis und bei der Berlinale 2014 den Teddy Award für ihre künstlerische Lebensleistung.
Kurz-Biografie: 1940 in Judenburg (Österreich) geboren. Ausbildung als Fotografin. Seit 1964 in Berlin. Tätig als Fotografin, Kamerafrau, Regisseurin, Lehrtätigkeit. Seit 1976 Spiel- und Dokumentarfilme. 1984 mit Monika Treut Gründung der unabhängigen Produktionsfirma Hyena Films.

Vollständige Filmografie

Filmografie Elfi Mikesch (Regie)

2024 KRIEG ODER FRIEDEN / Dokumentarfilm
2022 DIE STRASSE ALS ERZÄHLUNG / Dokumentarfilm
2014 FIEBER / Spielfilm
2012 ICH BIN EIN GEDICHT / Kurzfilm
2012 ROSAS WELT / Kurzfilm (Co-Regie, Regie: Rosa von Praunheim)
2012 EVA MATTES / Kurzfilm (Co-Regie, Regie: Rosa von Praunheim)
2011 MONDO LUX – Die Bilderwelten des Werner Schroeter / Dokumentarfilm
2011 JUDENBURG FINDET STADT / Dokumentarfilm
2008 ZISTERNEN – Istanbuls versunkene Paläste / Dokumentarfilm
2006 HAHNEMANNS MEDIZIN – Vom Wesen der Homöopathie / Dokumentarfilm
2002 DIE STRASSE DER TROUBADOURE / Dokumentarfilm
2001 MON PARADIS – Der Winterpalast / Dokumentarfilm
1999 DIE MARKUS FAMILY / Dokumentarfilm
1999 KA-HEY – Ich Grüsse Dich / Dokumentarfilm
1997 VERRÜCKT BLEIBEN, VERLIEBT BLEIBEN / Dokumentarfilm
1995 BOMBENWERFER (GEFÄHRLICHE ORTE) / Kurzfilm
1994 GEFÄHRLICHER ORT (GEFÄHRLICHE ORTE) / Kurzfilm
1994 DER FLUSS (GEFÄHRLICHE ORTE) / Kurzfilm
1993 SOLDATEN SOLDATEN (GEFÄHRLICHE ORTE) / Kurzfilm
1989 MAROCAIN / Spielfilm
1985 VERFÜHRUNG: DIE GRAUSAME FRAU / Spielfilm (Co-Regie: Monika Treut)
1983 DIE BLAUE DISTANZ / Kurzfilm
1983 DAS FRÜHSTÜCK DER HYÄNE / Kurzfilm
1982 MACUMBA / Spielfilm
1980 WAS SOLL’N WIR DENN MACHEN OHNE DEN TOD / Dokumentarfilm
1979 EXECUTION. A STORY OF MARY / Fotofilm
1978 ICH DENKE OFT AN HAWAII / Dokumentarfilm

 

Filme im Programm

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Filme im Programm

D 1978 - 2024, 546 min

10 preisgekrönte Dokumentarfilme auf 3 DVDs im Schuber – HD remastered, Erstveröffentlichungen, Booklet mit einem Interview von Bert Rebhandl mit Elfi Mikesch (2024) + 18 min Extras. Limitierte... mehr

D 2024, 87 min

Der Film erzählt von einer geplanten Transformation des ehemaligen Militärgeländes Wünsdorf in einen ökologischen Campus.

D 2011, 97 min

Eros und Leidenschaft sind die Maßstäbe dieses Künstlers, dem die Schönheit so nahe war wie der Tod, dem die Abgründe des Lebens nicht fremd waren und der sich dennoch selbst treu blieb. MONDO LUX... mehr

D 2000, 80 min

Markus Anatol Weisse ist ein stark sehbeeinträchtigter Maler, der Maschinenwesen baut und sich wünscht, selbst ein Cyborg zu sein. Das Porträt begleitet ihn, auch auf Reisen nach Berlin.

D 1997, 87 min

Wenn alle Verrückten am Bahnsteig stehen, dann heißt es: Verrückt bleiben! Wenn lauter Liebespärchen am Bahnsteig... mehr

D 1993-1995, 75 min

Vier Kurzfilme, gedreht an Orten, die im Zweiten Weltkrieg Kriegsschauplätze waren und noch heute die Spuren tragen. SOLDATEN SOLDATEN, GEFÄHRLICHER ORT, DER FLUSS und BOMBENWERFER.

D 1980, 109 min

Ein poetischer Einblick in das Leben in einem Hamburger Seniorenheim, vor allem in das von Käthe und Traute, die hier ihre Liebe zueinander entdeckt haben.

D 1979, 25 min

Die Geschichte Mary Stuarts als gescheiterter Emanzipationsversuch.

D 1978, 82 min

Der Film fängt die Träume und den Alltag der 16-jährigen Carmen ein, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in der Westberliner Gropiusstadt lebt und Tänzerin werden will.