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Hans Jürgen Syberberg

Rather depicting the life of the Bavarian king, LUDWIG – REQUIEM FOR A VIRGIN KING dives into the images of his dreams – which he mistook for reality. 

LUDWIG – REQUIEM FOR A VIRGIN KING is the first part of Hans Jürgen Syberberg’s German Trilogy. Syberberg continued the trilogy in 1974 with KARL MAY and concluded it in 1977 with HITLER, A FILM FROM GERMANY (1977).

Syberberg’s celebrated version of PARSIFAL was made on the one hundredth anniversary of the opera's first performance at Bayreuth in 1882 and is staged around the looming presence of a huge replica of Wagner’s death mask.

A biopic portraying Karl May’s attempt to gain artistic recognition despite his controversial past.

KARL MAY is the second part of Hans Jürgen Syberberg’s GERMAN TRILOGIE, which also includes LUDWIG REQUIEM FOR A VIRGIN KING and OUR HITLER, A FILM FROM GERMANY.

Not porno, not underground film, not a good entertainment film, not documentary, not social criticism nor Hollywood boulevard film or horror show: rather a journey into the midst of night, a hell ride to paradise lost, into our inner self. The mystery play of a historical dance of death in the black studio of our phantasy, the ascetic “Trauerarbeit” (toils of mourning) on the end of an epoch, millions of dead. In old times one would have called it an epos, a poem, requiem, oratorio; an attempt to find a new German identity through film.

Hans Jürgen Syberberg führt mit dieser gefeierten, filmischen Variante des PARSIFAL, seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Wagners Leben und Werk zu einem konsequenten Höhepunkt. Der Film wurde zum hundertsten Jubiläum der Erstaufführung in Bayreuth im Jahr 1882 uraufgeführt. Syberberg realisierte diesen Film, wie seine vorherigen Werke LUDWIG REQUIEM FÜR EINEN JUNGFRÄULICHEN KÖNIG und HITLER, EIN FILM AUS DEUTSCHLAND vollständig im Studio. Während Syberberg inhaltlich streng bei der Vorlage bleibt, gibt er dem Werk eine surreale, filmische Tiefenebene.

In bildhaft-starker Stilisierung und zugleich eingerahmt von wagnerianischem Bombast erzählt Syberberg die tragischen Lebensgeschichte des mythenumrankten, bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II., eingebettet in assoziative Szenen späterer deutscher Geschichte mit zwei ihrer unheilvollsten Repräsentanten (Adolf Hitler und Ernst Röhm).

LUDWIG - REQUIEM FÜR EINEN JUNGFRÄULICHEN KÖNIG ist der erste Teil von Hans Jürgen Syberbergs DEUTSCHER TRILOGIE, die er 1974 mit KARL MAY fortführte und 1977 mit HITLER, EIN FILM AUS DEUTSCHLAND abschloss.

Eine Filmbiografie über den Versuch des berühmten Schriftstellers, trotz seiner umstrittenen Vergangenheit schriftstellerische Anerkennung zu erlangen.

KARL MAY ist der zweite Teil von Hans Jürgen Syberbergs DEUTSCHER TRILOGIE, zu der neben diesem auch LUDWIG - REQUIEM FÜR EINEN JUNGFRÄULICHEN KÖNIG (1972) und HITLER, EIN FILM AUS DEUTSCHLAND (1977) gehören.

Syberbergs Film widersetzt sich konventioneller Erzählformen und präsentiert sich als ein Kaleidoskop deutscher Geschichte, als eine Collage aus dokumentarischem Material, Musik, Zitaten aus anderen Künsten und den Studioaufnahmen, denen das Artifizielle zu jeder Zeit unverkennbar anhaftet. Kaum ein deutscher Film der letzten Jahre hat die Meinungen so entschieden geteilt wie HITLER, EIN FILM AUS DEUTSCHLAND.

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