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Der Sonnenkönig

ROI SOLEIL, Spanien 2018, 62 min

Die letzte Stunde des französischen Monarchen Ludwig XIV. als Galerie-Performance.

Synopsis

Vor den Besuchern einer Kunstgalerie inszeniert ein Schauspieler das langsame Sterben des französischen Monarchen Ludwig XIV., bis zu seinem endgültigen Tod, in einem physischen und psychischen Wettstreit von außerordentlicher Komplexität. DER SONNENKÖNIG ist eine Reflexion über die visuelle Bedeutung eines Schauspielergesichts und das tiefe Geheimnis hinter jeder Live Performance. Die drei es­sen­zi­ellen Dimensionen dieses sterbenden Körpers, die Person, der Schauspieler (die eitle Person, die sich bewusst darüber ist, gefilmt zu werden) und die Figur, werden hinterfragt und mit Sinnlichkeit und Unschuld verbunden.

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Pressestimmen

„Aiiie!“ „Oohhhh!“ „Jioo.“ „Huuuu!“ „Hoi.“ „Ufff.“ „Urrrr.“ „Aahhh.“ „Errrh“, „Mu “: Der Sonnenkönig stöhnt, seine letzte Stunde hat geschlagen. Er liegt erschöpft darnieder, in einer Welt, die nur aus Rotlicht und einem Rest von Luxus besteht: Petits fours, dazu ein Spiegel, der den Narzissmus des Todgeweihten verlebendigt. Und natürlich – die turmhohe Perücke, die schon Jean-Pierre Léaud in Serras LA MORT DE LOUIS XIV trug. ROI SOLEIL ist die Dokumentation einer tragikomischen Performance in einer Lissaboner Galerie im Jahr 2017, mit Lluís Serrat in der majestätischen Hauptrolle. – Robert Weixlbaumer, Viennale

Wenn der Tod nicht hereinbricht ins Leben, sondern erwartet wird, das Sterben selbst zur Lebensform, zur Inszenierung und zum Erlebnis wird – nicht nur für den Sterbenden, sondern auch für Dritte. Durch seinen Historienfilm Der Tod von Ludwig XIV hatte Albert Serra bereits den letzten Wochen des französischen Königs nachgespürt und einer exzessiven Körperlichkeit inmitten der Theatralität der höfischen Rituale gefrönt. In Roi Soleil radikalisiert er diese Motive und sein ganzes Werk weiter. Die historische Szenerie wird nur noch durch wenige Gegenstände und das Kostüm heraufbeschworen, der Blick auf das Sterben im künstlichen, rot beleuchteten Raum ist dafür umso ausgetüftelter. Flirtend mit Mitteln der Videokunst findet Serra seine bisher reinste Form der Auseinandersetzung mit Narzissmus. – wochederkritik.de

Aristocracy in all its grandeur, its stupidity and its agony, the representation of power, the forces of art. Between the sublime and the grotesque, between derision and the derisive, between Buñuel and Dali, a royal figure engages in a quest for his death mask. – FID Marseille

Winner of the Grand Prix of the 2018 FID Marseille International Competition, the film captures an hour-long staging of the slow agony leading up to French monarch Louis XIV’s death.
"Roi Soleil" follows on the heels of Serra’s 2016 "The Death of Louis XIV", isolating, extending and recasting its titular death scene in a completely different context. By translating this performative  installation back into a cinematic setting, Serra offers us an intensely immersive experience entangled in different times, sites and media. – Tate Modern

 

Preise und Festivals

- FIDMarseille 2018 - Grand Prix of the International Competition
- IndieFestival Brazil
- Black Canvas FCC Mexico
- III Moscow International Experimental Film Festival MIEFF
- 56th New York Film Festival
- Split Film Festival Croatia
- 22th Ji.hlava International Film Festival
- Viennale
- 15 Festival de Sevilla
- 33º Festival Internacional de Cine de Mar del Plata
- Film Mutations: Festival of Invisible Cinema, Zagreb
- Cineteca Matadero, Madrid
- 5th Berlin Critics' Week
- IBAFF 2019
- 18º IndieFestival Belo Horizonte
- Dokumentalrfilmwoche Hamburg
- Jeonju International Film Festival
- Beldocs IDFF
- New Horizons International Film Festival, Wroclaw
- Thessaloniki Film Festival  

PDF

Extract from the conversation held between Albert Serra and Àngel Quintana in Banyoles, Factoria de les Arts, 4 February 2019. See Albert Serra. Roi Soleil, Barcelona: Fundació Antoni Tàpies, 2019.

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Credits

Buch und Regie
Albert Serra
Mit
Lluís Serrat
Kamera
Artur Tort
Schnitt
Ariadna Ribas, Albert Serra
Szenenbild
Montse Triola
Ton
Jordi Ribas
Musik
Marc Verdaguer
Postproduktion
Xavi Pérez
Executive Producer
Montse Triola
Produzenten
Joaquim Sapinho, Albert Serra
Produziert von
Andergraun Films und Rosa Filmes

Kinoverleih-Infos

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Verleihkopien

DCP (2K, 25 fps, 5.1)
Blu-ray Disc
Bildformat
HD, 1.85:1
Sprache
Katalanisch
Untertitel
Deutsch
Werbematerial
Digitales Bildmaterial
Lizenzgebiet
D
FSK
Nicht geprüft