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Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien

D 2020, 124 min

Über mehrere Jahrzehnte hinweg hat Christoph Schlingensief ein künstlerisches Werk geschaffen, das in seiner Art und Wirkung unvergleichbar ist – Ein Film über den 2010 mit 49 Jahren verstorbenen Film-, Theaterregisseur und Aktionskünstler und der erste Versuch, diesen in seiner ganzen Bandbreite zu dokumentieren.

Synopsis

SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN von Bettina Böhler unternimmt als erster Film den Versuch, den Ausnahmekünstler Schlingensief, der 2010 im Alter von nur 49 Jahren verstarb, in seiner ganzen Bandbreite zu dokumentieren.

Im Fokus steht hier der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert hat. SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs, vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth, bis hin zum vermeintlichen, allseits geehrten Staatskünstler, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Zwischen verwursteten Ossis DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER, „Tötet Helmut Kohl“ (documenta X) und dem Versuch, Wagner zu retten (PARSIFAL), wird SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN zum Ausdruck einer unermüdlichen und eigentlich unerschöpflichen Hassliebe zu Deutschland, seiner Hochkultur und seinem Kleinbürgertum, in dem Schlingensief zuallererst immer sich selbst verortet hat.

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Kinostart verschoben! Einen neuen Termin geben wir sobald wie möglich bekannt.

Credits

Buch und Regie
Bettina Böhler
Montage
Bettina Böhler
Mit
Christoph Schlingensief, Margit Carstensen, Irm Hermann, Volker Spengler, Alfred Edel, Udo Kier, Sophie Rois, Bernhard Schütz, Kerstin Grassmann, Helge Schneider, Dietrich Kuhlbrodt, Susanne Bredehöft, Tilda Swinton, Artur Albrecht, Achim von Paczenzky, Helga Stöwhase, Sebastian Rudolph und viele andere
Dramaturgische Beratung
Angelina Maccarone
Archivrecherche und Assistenz
Lydia Anemüller
Sound Design
Daniel Iribarren
Mischung
Adrian Baumeister
Produzent_innen
Frieder Schlaich, Irene von Alberti
Produziert von
Filmgalerie 451
In Koproduktion mit
Rundfunk Berlin-Brandenburg (Rolf Bergmann) und Westdeutscher Rundfunk (Jutta Krug)
Gefördert von
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher Filmförderfonds

Kinoverleih-Infos

Deutscher Kinoverleih
Weltkino Filmverleih

International Distribution
Filmgalerie 451