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Krieg oder Frieden

D 2024, 86 min

Der Film erzählt von einer geplanten Transformation des ehemaligen Militärgeländes Wünsdorf in einen ökologischen Campus.

Synopsis

Wünsdorf ist ein ehemaliger Militärstandort in Brandenburg, der erst 1994 von der russischen Armee verlassen wurde. Von hier aus wurden der Erste und der Zweite Weltkrieg geplant und ausgeführt, und der Kalte Krieg. Der Architekt, Stadtplaner und Pionier für ökologischen Städtebau Prof. Dr. Ekhart Hahn engagiert sich für eine zukunftsfähige, nachhaltige Transformation. Während der Dreharbeiten bricht der Krieg in der Ukraine aus. Durch diesen Überfall erhalten das ehemalig militärische Gelände und der Film eine neue Aufladung und Bedeutung. 

Aktuell

KRIEG ODER FRIEDEN  Film, Gespräch und Live-Act
Am Freitag, 14.06. um 19:00 Uhr in der Akademie der Künste (AdK) Hanseatenweg, Studio > Tickets

Der Filmvorführung folgt ein Live-Act mit Mona Mur & Band und ein Gespräch, moderiert von Bert Rebhandl. Zu Gast sind Elfi Mikesch, das Team, Ekhart Hahn (Architekt, Stadtökologe und Leiter des Projekts Eco City), Eva Mattes (Schauspielerin, die sich seit Jahren für die Stadt[r]evolution Eco City engagiert), Sieghard Auer (Künstler) sowie Mona Mur, En Esch und Gerhard A. Schiewe (Musik).

Pressestimmen

Krieg oder Frieden ist ein Film über Transformation. Wünsdorf steht für den Übergang von Krieg zu Frieden, von DDR zu BRD, für den Wandel zu einer postmigrantischen Gesellschaft und einer nachhaltigen Lebensweise. Die Frage von Krieg oder Frieden erhält eine neue Dringlichkeit mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine während der Dreharbeiten. Die Folgen des Klimawandels wie extreme Wetterverhältnisse, Dürre oder Ressourcenknappheit können wir bereits spüren. Elfi Mikeschs Dokumentarfilm regt dazu an, sich fortlaufend die Frage zu stellen, wie wir leben wollen. (Filmlöwin, Lea Gronenberg) 

Preise und Festivals

- achtung berlin Filmfestival - Wettbewerb Dokumentarfilm 2024

Weitere Texte

Statement der Regisseurin  Nichts wird so sein wie vor dem Krieg. Was wird die Zeit bringen, nach dem Krieg. Es sind brennende Fragen. Muss die Redensart „Kriege hat es immer gegeben, wird es immer geben“ bleiben oder können wir ihre zerstörerische Perspektive aufgeben, um das Kollabieren des Planeten zu verhindern. Krieg ist ein Brandbeschleuniger, der immer auch ökologische Katastrophen nach sich zieht, die Kontamination der Zukunft. Was gestern brannte, ist die Hitze von morgen. Als Filmemacherin interessiert mich der sichtbare, dynamische Prozess Wünsdorf. Wünsdorf besitzt Areale, in denen eine extrem verdichtete militärische Vergangenheit gewirkt hat. Von hier aus wurden zwei Weltkriege geplant und realisiert. Danach hat sich der Kalte Krieg manifestiert. Es ist ein ehemaliger überdimensionaler „Schießplatz“ für Strategie und Krieg. Gleichzeitig trägt diese Fläche mit den noch verfügbaren historischen Baulichkeiten das Potential für die Verwirklichung einer Konversion in sich. Wie funktioniert Transformation? Gibt es eine gemeinsame Notwendigkeit, die dann zur gemeinsamen Chance wird? In Wünsdorf wurde Geschichte geschrieben, heute entsteht neue Geschichte: KRIEG ODER FRIEDEN.

Credits

Buch und Regie
Elfi Mikesch
Mit
Eva Mattes, Ekhart Hahn, Insa Winkler, Ahmad Winkler, Sieghard Auer, Hans-Albert Hoffmann, Thomas Schulz, Konrad Schlaich, Yoshimi Hashimoto, Jon Soon, Elena Schmidt, Michael Hanemann, Leonard Scheicher, Mona Mur & Band (En Esch, Gerhard A. Schiewe, Thomas Stern)
Bildgestaltung
Thomas Ladenburger, Elfi Mikesch
Ton
Lilly Grote
Musik
Mona Mur
Montage
Frank Brummundt
Color Grading
Matthias Behrens
Titel Design
Studio Micado
Sound Design und Mischung
Jochen Jezussek
Produktionsassistenz
Viviana Kammel, Anna Bitter
Redaktion
Jens Stubenrauch (rbb)
Produzent*innen
Frieder Schlaich, Irene von Alberti
Produktion
Filmgalerie 451
In Koproduktion mit
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Gefördert von
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Uraufführung
achtung berlin Filmfestival, 14.04.2024

Grafikdesign: Studio micado