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Wallers letzter Gang

WALLERS LETZTER GANG Christian Wagner, D 1988, 100 min

Zwischen leiser Poesie und spannendem Erzählen - Das vielfach ausgezeichnete Kinodebüt von Christian Wagner

Ein idyllisches Seitental im Allgäu. Hier soll eine Bahnlinie stillgelegt werden – und mit ihr der alte Streckengeher Waller, dessen Leben eng mit der Geschichte dieser Eisenbahnstrecke verwachsen ist. Ein letztes Mal bricht Waller zu einem Kontrollgang auf. Sein Gang entlang der Schienen wird ein Gang durch die Zeiten: Kindheit in den 20er Jahren, erste Berufserfahrung als Streckengeher, Abschied vom besten Freund, der 1941 Soldat wird und nicht zurückkehrt. Nach dem Krieg die große verbotene Liebe zu Angelika ...

Die Spuren der Erinnerung führen zu Menschen, ins Vergnügen, ins Vergessen. Das Gras überwuchert das Gedächtnis. Im Verschwimmen von Gegenwart und Vergangenheit entsteht eine Reflektion über Veränderung und Fortschritt. Am Ende des Weges ist die Bahnstrecke bereits mit hohem Gras überwachsen.

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Pressestimmen

Wallers Leben ist die jüngste Geschichte der BRD – kein deutscher Film bekam auf Anhieb so viele Auszeichnungen. (Tip Berlin)

Bis zur adäquaten Aufarbeitung des deutschen Films auf DVD ist es noch ein langer Weg – das hat erst kürzlich wieder die ernüchternde Fassbinder - Reihe gezeigt. Ein Vorbild für die Zukunft ist dagegen die DVD Special Edition zu Christian Wagners preisgekröntem „Heimat“-Film 'Wallers letzter Gang. (Frankfurter Rundschau)

Preise und Festivals