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Ferien

FERIEN Thomas Arslan, D 2007, 91 min

Vier Generationen in einem Landhaus - die Kinder spielen ...

Sommer. Ein abgelegenes Landhaus in der Uckermark. In dem weltabgewandten Refugium lebt Anna (Angela Winkler) mit ihrem Mann Robert und ihrem Sohn Max. Im Verlauf des Sommers kommt zunächst ihre Tochter Laura (Karoline Eichhorn) mit ihrer Familie aus Berlin, dann noch ihre jüngere Tochter, die unabhängige Sophie, und schließlich ihre Mutter. Eigentlich sehnen sich nur alle nach diesem Ort, doch die Idylle hält nicht lange vor.
Vor dem Hintergrund des sonnigen Gartens und der tollenden Kinder spielen sich zunächst verdeckt Eifersuchtsszenen und Sticheleien in alten Wunden ab, bald offenherzige Bekenntnisse und Handgreiflichkeiten. Messerscharf beobachtet und nichts Überflüssiges.

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Pressestimmen

So ernst, reif, formal vollkommen und wunderschön einfach ist der ganze Film - ein Höhepunkt und Meisterstück der Berliner Schule. (filmdienst)

Präzise und minutiös hat Arslan ein an Grundfesten rüttelndes, Generationen umspannendes Familiendrama gedreht; Mikro- und Makroebene der Familie verschränken sich zu einem unaufgeregt etablierten Karst. Der Regisseur präsentiert sich hier auf der Höhe seiner Kunst. (Berlinale 2007 – Panorama)

'Ferien' ist ein Film über Gefühle, die zwischen Ausbruch und Disziplinierung pendeln. Der strenge Rahmen macht eine gewisse mitunter auftretende Hysterie noch intensiver spürbar, weil er sie nicht kopiert, sondern im Raum stehen lässt. Dahinter ist Ferien aber auch ein Film über Macht. Über die Macht der Mütter, der Frauen, über ein Frauenregime, über Familie, über Provinzdepression, über Deutsche in Ferien. Über das Bürgertum also. (Rüdiger Suchsland)

Preise und Festivals