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Naomis Reise

Tagesspiegel, 30.10.2017 - Hofer Filmtage, Kaspar Heinrich

Schlaich breitet das Dilemma kultureller Missverständnisse und Abhängigkeiten aus, kontrastiert Naomis Aufgewühltheit mit der kalten Sachlichkeit der Justiz. Dass der Regisseur Richter und Anwälte mit praktizierenden Juristen besetzt, sorgt für immense Glaubhaftigkeit.

Vollständiger Text über die Hofer Filmtage im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/51-hofer-filmtage-jetzt-helfe-ich-mir-selbst/20518918.html

kino-zeit.de, 11.2017 - Hofer Filmtage, Harald Mühlbeyer

In Naomis Reise inszeniert Frieder Schlaich diese Gerichtsverhandlung und kontrastiert sie mit den aufgewühlten Emotionen der betroffenen Angehörigen: Nicht als Melodrama, sondern als Justizthriller der anderen Art, der aus Verhören und Plädoyers ein ganzes Universum erschafft.

Vollständiger Text und Zuschauermeinungen unter: http://www.kino-zeit.de/filme/naomis-reise

FILM DIENST, 24/2017, Rainer Gansera zur Fernsehausstrahlung im ZDF

Ist der Angeklagte ein Rassist, der die peruanische Ehefrau von Anfang an als Besitztum behandelte und demütigte? War die Ermordete eine Quasi-Prostituierte, die den deutschen Ehegatten nur ausnutzte? Für beide Sichtweisen treten Zeugen auf und eröffnen Einblicke in eine abgründige Sphäre zwischen Sextourismus und Heiratsmarkt, die sich im Gefälle von reichen zu armen Ländern herausgebildet hat. Der Zuschauer findet sich auf einer hochdramatischen Reise durch widerstreitende Gefühle wieder, bei der er sich seinen eigenen Ressentiments und Vorurteilen stellen muss.

Vollständiger Text unter: http://www.filmdienst.de/filmdienst-inhaltsangabe/einzelansicht/naomis-reise,216396.html

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