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Tykho Moon (Red Line)

TYKHO MOON (RED LINE) Enki Bilal, F/D/I 1996, 105 min

Eine düstere Vision von Comic-Star Enki Bilal

Ein grauer Überwachungsstaat mit skurilen Resten unserer Gegenwart, ein totkranker Diktator und sein Hofstaat, Organtransplantationen von lebenden Menschen, ständige Furcht vor Anschlägen und Übergriffen der Behörden... In seinem zweiten Spielfilm entwirft der als Comic-Zeichner berühmte Enki Bilal mit einem internationalen Staraufgebot eine packende Szenerie der Angst und der Gewalt.

Paris ist tot. Das Paris von morgen wird von einem grauen Überwachungsstaat beherrscht. Sein totkranker Diktator Mac Bee kämpft mit einem perfekten System von Razzien und Kontrollen gegen seine Widersacher. Doch wird es ihm gelingen, seinen Nachschub an lebensnotwendigen Spenderorganen zu sichern und seine eigenen Alpträume zu bewältigen?

Tykho Moon lebt, so heißt es auf den Flugzetteln, die durch den Film geistern...Wer ist diese geheimnisvolle Gestalt, die den Herrschenden Alpträume beschert und dem unterdrückten, mutlosen Volk ein letztes Symbol des Wiederstandes wird?

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Zitate

Pressestimmen

Tykho Moon ist ein Film der Brüche, seine Dialoge sind eine Geheimschrift, sein Ort ist ein schwarzer U-Topos, seine Zeit eine Zuspitzung, seine Botschaft eine Frage. Ein Blick auf den Mond und umgekehrt. (Schnitt, 24.10.1996, Daniel Hermsdorf)