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Tödliche Hilfe

TÖDLICHE HILFE Raoul Peck, HAI / BEL / F / USA 2013, 100 min

Pecks Dokumentation über den Wiederaufbau Haitis nach dem Erdbeben 2010.

Als DVD 2 mit MORD IN PACOT (Doppel-DVD) erhältlich. Nur lieferbar nach: Deutschland, Österreich, Schweiz.

Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. 250.000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als eine Million waren obdachlos. Die Weltgemeinschaft reagierte schnell. Die humanitäre Hilfe begann sofort anzulaufen. Dutzende Staaten, zahlreiche internationale Organisationen und tausende Nichtregierungsorganisationen versprachen Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes. Schon im März 2010 wurden auf einer Internationalen Geberkonferenz 11 Milliarden US $ an Hilfszahlungen zugesagt.
Hoffnungen der Haitianer waren groß. Durch die Hilfszusagen aus aller Welt wurde auch die Erwartung geweckt, Haiti nicht nur wieder aufzubauen, sondern die Katastrophe als Chance für eine „Rekonstruktion Haitis“ zu nutzen, indem die Administration des ‚schwachen Staates‘ verbessert

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Pressestimmen

Ein filischer Essay, in dem Peck radikal nicht nur mit dem Hilfsprojekt Haiti, sondern mit den Praktiken der westlichen "Entwicklungshilfe" ("humantitäre Pornografie") abrechnet. (epd-film)

Peck kritisiert nicht die Helfer, meist engagierte und intelligente Profis. Es sind die absurden Strukturen, in denen sie gefangen sind. Peck hat einen radikal poetischen Text über seine Bilder gelegt. (Der Tagesspiegel)

Preise und Festivals