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The Basis of Make-Up I-III

Museum für Gegenwart Magazin, Marc Ries

In der schnellen Abfolge der Einstellungen jedoch teilen sich die Seiten selbst, erfahren in der wiederum völlig undramatischen Reihung im Schnitt eine Reduktion zum Teil, zum Partikel, die jedoch für die Betrachtung sich sofort und unmittelbar zueinander hin öffnen, über ihre formalen Eigenschaften aufeinander verweisen und ein seltsam-verführerisches ‚Spiel mit Geschichte‘ beginnen zu lassen.

Die Schriftfiguren, die Bildfragmente, die Zeichnungen vertauschen sich zu ungewöhnlichen, narrativen Splittern. Die ganz ursächlich kinematografische Animation von Bildsequenzen seit Eadweard Muybridge offenbart sich hier als überraschende neue Wahrnehmung einer Öffnung der gereihten Einstellung hin zu einer ‚Affektion des Ganzen’, zu einem ‚offenen Ganzen’ (Deleuze), dem eines Films und darüber hinaus zu dem offenen Ganzen des Lebens von Heinz Emigholz.

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