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Schindlers Häuser

indieWIRE

Volle Kinos bei 'Schindlers Häuser', in dem eine Serie fester Einstellungen den kumulativen Effekt hatte, sich zu einem der genauesten Portraits aufzubauen, die je über das städtische Los Angeles gefilmt wurden.

film-dienst, Petra Schroeck

Der visuelle Reiz der statischen Bilder wird verstärkt durch die leicht aus der Vertikalen gekippten Rahmung, die so verschobene Wahrnehmung der Bilder bricht mit dem Illusionismus des Authentischen. Die eigentliche Bewegung bringt erst der Betrachter durch das Suchen und Abtasten seines Blickes in den Film.

Mit nur wenigen Einstellungen arbeitet Emigholz die charakteristischen Eigenschaften der Einrichtung heraus, sodass der Betrachter ahnt, wie entspannt es sich in ihnen leben und arbeiten lässt. Emigholz geht es nicht um das einzelne repräsentative Bild, sondern um einen filmischen Zusammenhang, eine Abfolge einzelner Bilder, die durch den Schnitt und in der Erinnerung des Betrachters den Zusammenhang einer räumlichen Situation erzeugen. Vieles was nicht im Bild zu sehen ist, „reicht ins Filmbild hinein“.

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