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Rammbock

RAMMBOCK Marvin Kren, D 2010, 64 min

„Ein herausragendes deutsches Zombiejuwel!“ – Deadline Magazin

Ein schreckliches Virus vermehrt sich im Norden Europas in rasantem Tempo - die daran Erkrankten werden zu wütenden Bestien. Chaotische Zustände machen sich breit. Aus Angst vor Ansteckung und aggressiven Übergriffen verbarrikadieren sich die noch Gesunden oder flüchten an vermeintlich sichere Orte. Genau zu diesem Zeitpunkt trifft der 35-jährige Michael (Michael Fuith) in Berlin ein, um seine Liebe, seine Ex-Freundin Gabi, zu besuchen. Einmal angekommen, bugsiert das Schicksal den 15-jährigen Harper (Theo Trebs) in seine Obhut. Gegenseitig beschützen sie sich und andere vor tobenden Zombies. Dabei ist Michael vordergründig kein Actionheld, vielmehr ein Philanthrop mit stark ausgeprägtem Helfersyndrom - ein Liebender in Zeiten der Zombiekalypse. Doch während die Stadt im Chaos versinkt, fehlt von Gabi jede Spur.

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Pressestimmen

Dass der Film eine so beunruhigende Atmosphäre besitzt, liegt vor allem an der Authentizität des Handlungsortes und der Charakterzeichnung der Figuren, denn alles wirkt “echt” und ungekünstelt. (F.LM - Texte zum Film, 17.04.2010, Stefan Höltgen)

Der Wiener Regisseur Marvin Kren stellt sich mit seinem charmanten Spielfilm-Debüt selbstbewußt in die Tradition der großen Klassiker des Zombiefilmgenres wie “Nacht der lebenden Toten“. (Zitty Berlin, 19/2010, Anna Mayrhauser)

Die Fähigkeit des Regisseurs, den Zuschauer auf emotionale Achterbahnfahrten zu schicken, seine Aufmerksamkeit auf immer neue Punkte zu konzentrieren, ihn auf Neues einzustellen, ist bewundernswert. Man findet sich damit als Betrachter in einer ähnlichen Lage wie die Protagonisten selbst (...) Zombies sind immer Metaphern einer sozialen Verwandlung. Am Genre fasziniert wie an Katastrophenfilmen die Inszenierung purer Anarchie und zivilisatorischen Zusammbruchs, am Pandemie-Stoff der Gegensatz zwischen Innen und Außen, krank und gesund. Das besondere an RAMMBOCK ist dass Kren die Anarchie mit Humanität kontrastiert. (Film-Dienst, 18/2010, Rüdiger Suchsland)

Dem nur 64-minütigen Film gelingt eine bemerkenswert hohe Konzentration auf seine Figuren, eine Gruppe Mieter in einem Altbau am Westhafen... (Tip Berlin, 19/2010, Ulrike Rechel)

Eine apokalyptische Szenerie in Berlin, darin ein Kammerspiel um Zombies und normale Menschen, - dieser Film ist eines der in den letzten Jahren immer häufiger aus den Abgründen der menschlichen Seele hervorgegrabenen deutschen Horrorfilm-Goldstücke. (koeln-journal.de, 09.09.2010)

Preise und Festivals