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Normalsatz

NORMALSATZ Heinz Emigholz, USA/D 1978-81, 105 min

Schöne Dinge sollten eigentlich nicht von Karstadt kommen, aber in Wirklichkeit tun sie es.

Brookburg, am 30. April 1975, dem ersten Tag des Friedens, im Büro der Erinnerung. Ein junger Künstler, Spezialist für die Getrenntheit der Kulturen, versucht die Analyse seiner brutalen Sentimentalität.
Intellektuelle amerikanische TV-Babies praktizieren vor seinen Augen die Analyse ihrer Gefühle am Medium Soap, das ihm unverständlich bleiben muß, weil er es als Kind entbehrte. Ihm bleibt die Isolation seiner Arbeit. Nach einem unbewußten Raster sammelt er attraktiv erscheinende Sätze in Bataillonen von Notizbüchern, in denen auch für die Sprache der Sinn der Bilder gilt: Die Anarchie der Gleichzeitigkeit, die das Leben ermöglicht, das die Geschichte zerstört. Die getrennten Orte und Zeiten werden zusammengewoben. Ländergrenzen verlaufen zwischen Behelfsküche und angrenzendem Wohnbüro, in denen ein wechselndes Personal Sätze aufführt, die die Tatsachen der Liebe, des Todes und der Paranoia interpretieren.

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