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Grosse Vögel, kleine Vögel

Filmkritik, Nr.7, 1966, Martin Ripkens

Wie stets, so hat Pasolini auch diesmal wieder einen Film gemacht, der sich jeder Ideologie widersetzt und dem durch keine formale Katalogisierung beizukommen ist. Wie noch nie hat er einen Film gemacht, der keine Vorbilder kennt und wohl auch keine Nachfolger kennen wird, wobei der geübte Cineast gleichwohl die zahlreichen Zitate, einschließlich der Selbstzitate, nicht übersehen kann.



Filmkritik, August 1966, Hans Stempel

Wenn auch die Grundkonstruktion des Films einem Tryptichon gleicht – Marcello und Ninetto werden vom heiligen Franziskus und Palmiro Togliatti flankiert -, so sind es doch die Unregelmäßigkeiten, die dem Film seine Schönheit geben. Unregelmäßigkeiten, die durch die selbstverständliche Art der Präsentation stets ungekünstelt und graziös bleiben.

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