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Gossenkind

GOSSENKIND Peter Kern, D 1991, 87 min

Ein Doppelleben gerät aus den Fugen ...

Karl Heinz Brenner arbeitet als Oberbeleuchter am Düsseldorfer Schauspielhaus, ist verheiratet, hat einen Sohn und - liebt Knaben. Die Gefahr, aufgrund seiner Neigungen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, lässst ihn seine heimlichen Sehnsüchte verbergen - bis er Axel begegnet. Axel, ein 14jähriger Stricher, wird regelmäßig vom Freund seiner alkoholkranken Mutter vergewaltigt und haut deshalb von zu Hause ab. Karl-Heinz nimmt ihn bei sich auf, und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis seine Nachbarn ihm auf die Schliche kommen. Sie stellen Karl Heinz zur Rede und fordern ihn auf, sich der Polizei zu stellen. Er entschließt sich abzuhauen, löst sein Konto auf und brennt durch.

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Pressestimmen

[Kerns] freimütig eingestandene Vorliebe fürs Sentimentale - die Musik pendelt zwischen Grieg, Albinoni und deutscher Schlagerseligkeit - vor allem aber die unmittelbare Direktheit, mit der er seine Geschichte erzählt, macht ihn entwaffnend und verletzlich zugleich. (...) Dass GOSSENKIND trotz seiner bisweilen sehr unverblümten Sprache erstaunlich unschuldig wirkt, gehört im übrigen zu jenen Widersprüchen, die dafür sorgen, dass einem die Zeit im Kino nicht lang wird. Und dafür, dass sich über Kerns Melodram (...) ausgiebig streiten lässt." (Rheinische Post)