GLAUBE, LIEBE, TOD Peter Kern, Österreich 2011, 64 min
In GLAUBE, LIEBE, TOD rechnet Peter Kern mit dem angeblichen Kampf der Kulturen und der Unfähigkeit zu lieben ab.
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Im Spielfilm „Glaube, Liebe, Tod“ kreuzt Peter Kern ein intimes und gewohnt idiosynkratisches Dreiecksdrama auf dem Hausboot (blendend gespielt von Kern, Traute Furthner und Joao Moreira Pedrosa) mit globalen Schreckensbildern von Wikileaks zum zornigen Pamphlet. (Die Presse)
GLAUBE LIEBE TOD ... so steckt das österreichische Kino von Kubelka bis Kern, 2012 in aller gebotener Radikalität sein Gebiet ab. (Profil)
Begegnungen mit Peter Kern sind Lehrstunden in Empörung. Man erlebt sie wie den Film: beglückt vom absurden Humor. Entflammt von der gerechten Wut. Und manchmal mit einem Gefühl, als führe man als Schaulustiger an einem Unfall mit Schwerverletzten vorbei. (Der Tagesspiegel)
A mother, 82, and her son, 63, board a houseboat for a trip that is soon dominated by smouldering generational conflict. The situation escalates when they discover an African refugee on their disabled boat and the fear of the other grows into pure terror. (Screen International)
Peter Kern gelingt mit seinem Film "Glaube, Liebe, Tod" der große Wurf vom Kammerspiel auf dem Hausboot bis hin zur Weltpolitik. (Queer)
Peter Kern im Rollstuhl auf dem Schiffdach, mit Palituch, Sprengstoffgürtel und einem ausgestreckte Mittelfinger, als dessen Adressaten man durchaus auch das wohltemperierte, gut gemeinte, risikoscheue Förderkino vermuten kann, vom dem der kleine Koloss „Glaube, Liebe, Tod“ auf der Berlinale – und erst recht im Panorama- von fast allen Seiten umgeben ist. (taz)
Preise und Festivals
- 62. Internationale Filmfestspiele Berlin (09.-19.02.2012) / Sektion: Panorama



