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Everything That Rises Must Converge

EVERYTHING THAT RISES MUST CONVERGE Omer Fast, D/USA 2014, 56 min

Vier Pornodarsteller an einem Arbeitstag im San Fernando Valley in Southern California - eine Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion.

Der Film folgt vier echten Pornodarstellern, wie sie zu Hause ihren Tag beginnen, in ihre Autos steigen und zur Arbeit, in einem nicht weiter definierten Wohnhaus in San Fernando Valley in Southern California, fahren.
Zwischen den dokumentarischen Szenen begegnen wir auch verschiedenen fiktiven Figuren, deren Geschichten sich im selben Wohnhaus abspielen, in dem die Darsteller arbeiten.
In einem Gitter aus vier simultanen Bildern verspinnt der Film Szenen des Alltags mit Momenten der Schönheit sowie seltsamen und absurden Momenten scheinbarer Konvergenz.

Copyright Berlinale Forum Expanded 2014

Zur Biographie von Omer Fast

Omer Fast wurde 1972 in Jerusalem geboren. Er absolvierte einen BA in Englisch an der Tufts University, ein BFA in Visual Arts an der Boston Museum School of Fine Arts und einen MFA am Hunter College, City University of New York. Seit dem Abschluss seines Studiums, im Jahr 2000, wirkte er an mehr als 150 internationalen Ausstellungen mit, darunter Einzelausstellungen im Whitney Museum in New York, Moderna Museet in Stockholm, Dallas Museum of Art, Museum of Modern Art in Vienna und Gruppenausstellungen, wie im Rahmen der dOCUMENTA13, Biennale in Venedig, des Guggenheim-Museum in New York und Centre Pompidou in Paris. Omer Fast erhielt den Bucksbaum Award für seine Arbeit „The Casting“ auf der Whitney Biennale im Jahr 2008 und den National Galerie’s Prize for Young Art in Berlin im Jahr 2009 mit seiner Arbeit „Nostalgia“. Sein Werk ist Bestand in zahlreichen internationalen Sammlungen, wie der Tate Modern, des Guggenheim Museum, Los Angeles County Museum of Art und Centre Pompidou.

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Pressestimmen

Wieder einmal verwebt Omer Fast die Erzählstränge und schafft eine spezielle narrative Normalität, denn die Pornodarsteller sind keine Schauspieler. Die Geschichten kreuzen sich, die Bilder synchronisieren sich, die Texte treten in einen Dialog, alle Elemente könnten jederzeit zusammenlaufen. Fast untersucht und entschlüsselt auch hier wieder den Moment, in dem die Erfahrung des Realen zur subjektiven Erinnerung wird, dann zum Stoff einer ambivalenten Erzählung, eines Kunstwerks. (gb agency)

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