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Diese Nacht - Nuit de Chien

DIESE NACHT - NUIT DE CHIEN Werner Schroeter, F/D/P 2008, 118 min

Eine Nacht um eine Wahrheit zu finden, die ständig flieht.

"Von allen Wundern, die ich je gehört, scheint mir das größte, dass sich Menschen fürchten, da sie doch sehen, der Tod, das Schicksal aller, kommt, wann er kommen soll."

Dieses Shakespeare-Zitat steht am Anfang und am Ende unserer gemeinsamen Produktion "Nuit de Chien / Diese Nacht". Werner spricht dieses Zitat selbst, in der französischen Originalfassung und in der deutschen Fassung.

Fotos von der Murnau-Filmpreisverleihung im März 2010 an Elfi Mikesch und Werner Schroeter: HIER

DIESE NACHT / NUIT DE CHIEN

  • Uraufführung im Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Venedig 2008: GOLDENER LÖWE für das Gesamtwerk von Werner Schroeter mit DIESE NACHT.
  • Deutschland-Premiere bei den Hofer Filmtagen am 22. Oktober um 22 Uhr.
  • Galapremiere auf der Viennale am 24. Oktober 2008
  • Kinostart in Frankreich am 8. Januar 2009
  • Preview am 18. Februar 2009 in Köln: Kino im Museum Ludwig
  • 5. März: Berlin-Premiere mit Werner Schroeter und den Schauspielern Pascal Greggory, Amira Casar, Nathalie Delon, Bulle Ogier, Pascale Schiller und Lena Schwarz in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
  • Deutscher Kinostart am 2. April 2009
  • BESONDERE AUSZEICHNUNG 2009 des Festival des deutschen Films in Ludwigshafen
  • Werner Schroeter Retrospektive im MOMA New York vom 11. Mai bis 11. Juni 2012

Santa María, eine Stadt zwischen Leben und Tod. Ossorio, der Held einer gescheiterten Widerstandsbewegung kehrt auf der Suche nach seinen einstigen Freunden und seiner Geliebten zurück in die belagerte Stadt. Aber nicht nur die Lage hat sich verändert, auch seine Freunde: Während eine hemmungslose Miliz die Stadt terrorisiert, versucht jeder nur noch seine eigene Haut zu retten. Es bleibt nur diese Nacht zur Flucht.

In der deutschen Kinofassung sprechen: Heikko Deutschmann, Marie-Lou Sellem, Martin Wuttke, Jan Josef Liefers, Rufus Beck, Markus Boysen, Almut Zilcher, Samuel Finzi und viele andere Schauspieler.

Pressestimmen zur Premiere in Venedig:

Libération, 4.9.2008 "Schroeter ist der Cocteau unserer Zeit. Das Kino von Werner Schroeter ist reinste Magie, es erfindet eine neue Welt, eine neue Zeit, voller Künstlichkeit und Schönheit. Bilder aus einem Reich des Imaginären, in dem alles erlaubt ist. Magic Werner, Magic Cinema."

Le Monde, 4.9.2008 "Ein opernhaft ausgemalter Höllensturz - mutig, hochaktuell."

The Hollywood Reporter, 2.9.2008 "Ein spannender und fesselnder Film. Das Schauspiel überzeugt auf der ganzen Linie, Pascal Gregory als desillusionierter, doch entschlossener Arzt ist großartig. Bilder, die die Augen betören und den Geist herausfordern"

film-dienst 20/08, Margret Köhler "In opernhafter Opulenz und bombastischen Bildern entwirft Schroeter ein erschreckendes Universum im Niemandsland zwischen Leben und Tod. Dazu Musik von Mozart, Rossini und Liszt sowie ein schauspielerisch auftrumpfender Pascal Gregory. Ein furioses Faszinosum des Bösen, das heftig polarisierte."

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Zitate

Pressestimmen

Barockes Welttheater und allegorisches Endzeitspiel. Schroeter taucht das Inferno um Terror, Verrat und Opportunismus in gleißende Chiaro/Scuro-Effekte, zelebriert sein Trauerspiel wie transzendiert von klassischer Musik und feiert noch im Untergang die Farben. (Epd-Film, April 2009, Claudia Lenssen)

Preise und Festivals