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Diese Nacht - Nuit de Chien (2DVDs)

DIESE NACHT - NUIT DE CHIEN (2DVDS) Werner Schroeter, F/D/P 2008, 118 min

Eine Nacht um eine Wahrheit zu finden, die ständig flieht - Der letzte Film von Werner Schroeter

"Von allen Wundern, die ich je gehört, scheint mir das größte, dass sich Menschen fürchten, da sie doch sehen, der Tod, das Schicksal aller, kommt, wann er kommen soll."

Dieses Shakespeare-Zitat steht am Anfang und am Ende unserer gemeinsamen Produktion "Nuit de Chien / Diese Nacht". Werner spricht dieses Zitat selbst, in der französischen Originalfassung und in der deutschen Fassung.

Santa María, eine Stadt zwischen Leben und Tod. Ossorio, der Held einer gescheiterten Widerstandsbewegung kehrt auf der Suche nach seinen einstigen Freunden und seiner Geliebten zurück in die belagerte Stadt. Aber nicht nur die Lage hat sich verändert, auch seine Freunde: Während eine hemmungslose Miliz die Stadt terrorisiert, versucht jeder nur noch seine eigene Haut zu retten. Es bleibt nur diese Nacht zur Flucht.

In der deutschen Kinofassung sprechen: Heikko Deutschmann, Marie-Lou Sellem, Martin Wuttke, Jan Josef Liefers, Rufus Beck, Markus Boysen, Almut Zilcher, Samuel Finzi und viele andere Schauspieler.

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Zitate

Pressestimmen

Barockes Welttheater und allegorisches Endzeitspiel. Schroeter taucht das Inferno um Terror, Verrat und Opportunismus in gleißende Chiaro/Scuro-Effekte, zelebriert sein Trauerspiel wie transzendiert von klassischer Musik und feiert noch im Untergang die Farben. (Epd-Film, April 2009, Claudia Lenssen)

Schroeter ist der Cocteau unserer Zeit. Das Kino von Werner Schroeter ist reinste Magie, es erfindet eine neue Welt, eine neue Zeit, voller Künstlichkeit und Schönheit. Bilder aus einem Reich des Imaginären, in dem alles erlaubt ist. Magic Werner, Magic Cinema. (Libération, 4.9.2008, zur Venedig-Premiere)

Ein opernhaft ausgemalter Höllensturz - mutig, hochaktuell. (Le Monde, 4.9.2008, zur Venedig-Premiere)

Ein spannender und fesselnder Film. Das Schauspiel überzeugt auf der ganzen Linie, Pascal Gregory als desillusionierter, doch entschlossener Arzt ist großartig. Bilder, die die Augen betören und den Geist herausfordern. (The Hollywood Reporter, 2.9.2008, zur Venedig-Premiere)

In opernhafter Opulenz und bombastischen Bildern entwirft Schroeter ein erschreckendes Universum im Niemandsland zwischen Leben und Tod. Dazu Musik von Mozart, Rossini und Liszt sowie ein schauspielerisch auftrumpfender Pascal Gregory. Ein furioses Faszinosum des Bösen, das heftig polarisierte. (film-dienst 20/08, Margret Köhler, zur Venedig-Premiere)

Preise und Festivals