CONTINUITY
Omer Fast,
D 2012,
41 min
Uraufführung am 7. Juni 2012 auf der dOCUMENTA13 in Kassel.
Aktuelle Projektionen
- im Programm des Courtisane Festival (17/4 - 21/4/13)
- European Media Art - Osnabrück (24/04 - 28/04)
- Kino der Kunst in München: 27.04./ Pinakothek der Moderne
- Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen (5/5/13, 17:00, Lichtburg)
- Musée d'art contemporain de Montréal (05/08-06/19/2013)
- Kino Schillerhof in Jena (09/07/13)
- Internationales KurzFilmFestival Hamburg (06/04-06/10)
- New Horizons IFF in Wroclaw Polen (07/18-07/28 July)
Über den Film
Torsten und Katja, verheiratet und mittleren Alters, bereiten einen festlichen Empfang in ihrem Haus vor. Sie fahren zum Bahnhof und holen Daniel ab, ein schlaksiger junger Mann in Bundeswehruniform, der auf sie wartet. Das Treffen ist unbeholfen: die Eltern werden emotional, während der Sohn immer distanzierter und passiver wird, unsicher und komisch. Zuhause erwidert er die elterliche Zuneigung nicht, was sie verstört und aufwühlt. Katja macht einen letzten Versuch, ihren Sohn zu erreichen, indem sie ihn leidenschaftlich streichelt als er schon im Bett ist. Er stellt sich aber schlafend und sie gibt auf.
Am nächsten Tag sitzen Torsten und Katja wiederum in ihrem Auto und fahren zum Bahnhof. Die Stimmung zwischen ihnen ist angespannt. Sie sprechen kaum. Ein anderer junger Mann in Bundeswehruniform wartet an der gleichen Stelle.
Am nächsten Tag fahren Torsten und Katja erneut zum Bahnhof...
"Of the several films shown in the park, Omer Fast’s new piece, a 40-minute work titled Continuity, stood out." (Frieze)
"If Omer Fast’s creepy and incestuous Continuity made me want to take a shower (the expert film follows a bourgeois German couple as they hire male escorts to enact the speculative homecoming of the son that they lost in Afghanistan)." (art-agenda.com)
"Tief verstörend, geradezu deprimierend und schmerzhaft der Film „Continuity“ von Omer Fast: Ein Ehepaar lässt Callboys ihren in Afghanistan gefallenen Sohn spielen. Doch die Wiederholungen von Gesprächen am Esstisch, das sexuelle Begehren von Mutter wie Vater an den Jungen und fremdländische Tiere stören die gewünschte Illusion - unsere und die der Protagonisten. Der 40 minütige Spielfilm läuft in einer beengten Hütte. Tritt man danach in den Park, ist die Welt eine andere." (labkultur.tv)
"Unter den Werken der diesjährigen Documenta sticht eines besonderes heraus: Omar Fasts Continuity. In unserer neuen Kolumne Mein Tipp des Monats empfiehlt Leonhard Emmerling die beklemmende Installation über ein persönliches Afghanistan-Trauma." weiterlesen
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Preise und Festivals
- Vom 7.6 bis 16.9.2012 auf der dOCUMENTA13 in Kassel.
- Als dOCUMENTA- "Finissage" am 15.9. auf 3sat.
- Internationale Premiere: Ab 14. September: Power Plant Contemporary Art Gallery in Toronto.
- Kinopremiere am 27. Januar 2013 beim Rotterdam Film Festival (Short Tiger Competition).
- In Berlin: 2 Filme von Omer Fast / 11/1 - 9/2/13 / Galerie Arratia Beer
- Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2013