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Madonnen

MADONNEN Maria Speth, D 2007, 120 min

Der von der Kritik gefeierte Nachfolger von Maria Speths Debüt 'In den Tag hinein'.

Das Porträt der eigenwilligen jungen Rita, die behauptet, dass ihre Mutter nie eine Mutter für sie war. Rita hat selbst fünf Kinder und kümmert sich nicht sonderlich um sie. Zwischen Disko, Liebhabern, Flucht vor der Polizei und Fertigpizza scheint sie noch ihren eigenen Platz im Leben zu suchen.

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Pressestimmen

Unerhört beeindruckend. Zurückhaltend, aber auf leise Art erschütternd. (...) Wahrscheinlich liegt hier die größte Leistung des Films: zu zeigen, wie nahe man einem Menschen auf der Leinwand kommen kann, ohne ihn verstehen zu müssen. (Die Zeit, 06.12.2007, Katja Nicodemus)

Das erstaunlich differenzierte Bild einer jungen Frau, die ihre Kinder vernachlässigt. (...) 'Madonnen' macht seinen Zuschauern das Geschenk, dass sie selbst sehen müssen, wie sie damit klarkommen (taz)

Es sind prekäre Familienkonstellationen, die Maria Speth in ihrem schmerzhaft kompromisslosen Film beschreibt – und wie sie im Kino relativ selten zu sehen sind. (...) Sandra Hüller ist für Rita die Idealbesetzung. Eine fragile Gestalt, fast selbst noch Kind, verletzlich und verletzend zugleich. (Tagesspiegel )

Preise und Festivals