Navigation überspringen

English
 
L'Amour

L'AMOUR Philip Gröning, D 2000, 128 min

Berlin-Paris, ein Wintermärchen - orchestriert von Yo la Tengo, Can und Velvet Underground

In einer eiskalten Berliner Weihnachtsnacht verliebt sich der junge Hilfsarbeiter David Hals über Kopf in die Prostituierte Marie. Schon nach wenigen Tagen beschließen die beiden, alle Bindungen hinter sich zu lassen: An Silvester brechen sie in Maries Auto auf in Richtung Westen, quer durch Deutschland, mit dem Ziel Atlantikküste. Auf ihrer Reise verschwenden sie keine Gedanken an die Schwierigkeiten, die ihre junge, wilde Liebe bedrohen – doch die Realität holt sie unterwegs mit aller Härte ein und stellt ihr Glück auf eine schwere Probe ...

Mit Sabine Timoteo ('In den Tag hinein' von Maria Speth) und Florian Stetter ('Der schöne Tag' von Thomas Arslan)

mehr... weniger...

Pressestimmen

Brilliantes Roadmovie. (Nürnberger Zeitung, 23.1.2001, Martin Schwickert)

Ein Leinwandpoem von erstaunlicher Leuchtkraft! (Stuttgarter Zeitung, 21.11.2002, Ruprecht Skasa-Weiß)

'L'Amour' dokumentiert auf ungestüme Art eine grenzenlose Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit und lebt von zwei Hauptdarstellern, die sich schutzlos ihren Rollen hingeben. (Hamburger Abendblatt, 21.11.2002)

Präzise wie ein Planspiel baut Philip Gröning seine Utopie von der absoluten Liebe auf. Es gibt keine unnötigen Erklärungen oder Hintergründe, im Mittelpunkt steht das Paar im Hier und Jetzt. Die Melancholie des Blicks und die liebevolle Konzentration auf die Hauptfiguren erinnern an Wenders. Wie Wenders so legt auch Gröning viel Wert auf den Soundtrack: Zum sehnsüchtigen Low Fi der Band Yo la Tengo fliegt die Landschaft vorbei; Calexico, Velvet Underground und Mozart werden zu Winterszenerien und Plattenbauten kombiniert. Die Dialoge sind sparsam und manchmal unvermittelt poetisch. (Berliner Zeitung, 22.11.2007, Julia Teichmann)

'L'Amour' verweigert sich der Eintönigkeit und den Kompromissen, genau wie seine beiden Hauptpersonen. Gröning filmt die Geschichte mit einer Großzügigkeit, aus der er einen Stil macht. Nebeneinander gesetzte Bilder, Passagen im Zeitraffer, komplexe Tonspur. Es gibt bei diesem Autor eine Lust auf Film, ein Verlangen, die Welt zu umarmen, und er versteht es zu vermitteln. (Tribune de Genève)

130 Minuten lang ein großes Solo wie auf einem legendären Rock-Konzert, ... ein Farben- und Rhythmenrausch ohne Ende. (Dominik Graf)

Preise und Festivals