L'AMOUR Philip Gröning, D 2000, 128 min
Berlin-Paris, ein Wintermärchen - orchestriert von Yo la Tengo, Can und Velvet Underground
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Brilliantes Roadmovie. (Nürnberger Zeitung, 23.1.2001, Martin Schwickert)
Ein Leinwandpoem von erstaunlicher Leuchtkraft! (Stuttgarter Zeitung, 21.11.2002, Ruprecht Skasa-Weiß)
'L'Amour' dokumentiert auf ungestüme Art eine grenzenlose Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit und lebt von zwei Hauptdarstellern, die sich schutzlos ihren Rollen hingeben. (Hamburger Abendblatt, 21.11.2002)
Präzise wie ein Planspiel baut Philip Gröning seine Utopie von der absoluten Liebe auf. Es gibt keine unnötigen Erklärungen oder Hintergründe, im Mittelpunkt steht das Paar im Hier und Jetzt. Die Melancholie des Blicks und die liebevolle Konzentration auf die Hauptfiguren erinnern an Wenders. Wie Wenders so legt auch Gröning viel Wert auf den Soundtrack: Zum sehnsüchtigen Low Fi der Band Yo la Tengo fliegt die Landschaft vorbei; Calexico, Velvet Underground und Mozart werden zu Winterszenerien und Plattenbauten kombiniert. Die Dialoge sind sparsam und manchmal unvermittelt poetisch. (Berliner Zeitung, 22.11.2007, Julia Teichmann)
'L'Amour' verweigert sich der Eintönigkeit und den Kompromissen, genau wie seine beiden Hauptpersonen. Gröning filmt die Geschichte mit einer Großzügigkeit, aus der er einen Stil macht. Nebeneinander gesetzte Bilder, Passagen im Zeitraffer, komplexe Tonspur. Es gibt bei diesem Autor eine Lust auf Film, ein Verlangen, die Welt zu umarmen, und er versteht es zu vermitteln. (Tribune de Genève)
130 Minuten lang ein großes Solo wie auf einem legendären Rock-Konzert, ... ein Farben- und Rhythmenrausch ohne Ende. (Dominik Graf)
Preise und Festivals
- Internationale Hofer Filmtage 28.10.2000 (Uraufführung)
- Filmfestival Locarno 2000 - Leopard in Bronze als beste Darstellerin für Sabine Timoteo
- Nominierung für den Schweizer Filmpreis als beste Darstellerin für Sabine Timoteo
- Hessischer Filmpreis 2000 - Beste Regie
- Max Ophüls Preis, Saarbrücken 2001 - Bester Nachwuchsdarsteller (Florian Stetter)
- Sundance Filmfestival 2001
- Berlinale 2001, Neue deutsche Filme


