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Klaras Mutter

KLARAS MUTTER Tankred Dorst, D 1978, 103 min

Das Regiedebüt des Prosa-, Bühnen-, und Drehbuchautors Tankred Dorst - Mit dem jungen Marius Müller Westernhagen

Ein kleiner Ort im Fränkisch-Thüringischen, Anfang der 30er Jahre. Die Falks sind Zugezogene: Argwöhnisch beobachtet man sie wegen ihrer unkonventionellen Lebensweise und nennt sie Kommunisten. Eines Tages taucht bei ihnen der junge Pole Kupka auf ...
Mit viel Liebe zum historisch authentischen Detail inszeniert.

Interviews und begleitende Texte finden sich in den parallel erscheinenden Revolver-Heften!

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Pressestimmen

Der Film funktioniert als Stimmungsbild vor dem Hintergrund des „Deutschen Herbstes“, angesichts der damaligen Furcht vor dem Erstarken eines totalitären Staates und der um sich greifenden Resignation der 68er Generation, der Aufgabe ihrer Utopien, aber er funktioniert auch als deutsches Sittengemälde, als Porträt kleinlicher, hässlicher Intoleranz, die einem die Luft zum Atmen raubt, und bei deren Urbarmachung durch die Politik der Faschismus immer die Nase vorn hat. Oder man mag Klaras Mutter zur Gänze als minimalistische Allegorie auf das 20. Jahrhundert verstehen, als kleine Phänomenologie seiner Utopien und ihres Zerbrechens. (filmzentrale.com, Andreas Thomas)

Die Utopie von einer selbstbestimmten Lebensweise, einer gerechten Gesellschaft, einer anderen Welt – sie existiert in vielen Köpfen. In einem Dorf im Fränkischen in den frühen Dreissiger Jahren versucht Frau Falk mit ihrer Tochter Klara diese Utopie zu leben. (Tip Berlin, 18.11.2008, Alexandra Seitz) mehr...