IM ANFANG WAR DER BLICK
Bady Minck,
L/IT/A 1989-2005,
45 min
Vier experimentelle Filme der Künstlerin Bady Minck, angesiedelt zwischen Salzburg und Alfred Loos’ Rückenmark, zwischen Traum und Alptraum
Bady Minck unterzieht profane Bildwelten einer Neubewertung: Viele tausend Postkarten sind es, deren glühend verkitschtes Österreich die Avantgardefilmerin gewissermaßen zurück-animiert. In atemberaubenden Montagen und aufwendiger Filmtechnik dringt Bady Minck tief in die schwüle Farbigkeit der Postkarten ein, ohne je ihrem campigen Reiz zu erliegen ...
Plus die Kurzfilme:
'La Belle est la Bête' (A/L/NL 2005, 3 min)
Ein Traum, eine Frau, eine Zunge aus Pelz: Bady Mincks „La Belle est la Bête“ operiert an der Schnittstelle von Zivilisation und Wildnis, von Natur und Kultur, von Mensch und Tier.'
Mécanomagie' (L 1996, 16 min)
Ein Film über die Begegnung von Zeit und Raum, die Dehnung der Wahrnehmung und die Täuschung derselben. Die surrealen Realtrickphänomene der Pixilation erschaffen eine autonome Welt, wirklichkeitsnah herbeihalluziniert wie ein seltsamer Traum.
'Der Mensch mit den modernen Nerven' (A/L 1988, 8 min)
Eine Hochgeschwindigkeitsfahrt durch das Rückenmark von Adolf Loos.
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Pressestimmen
Ein herausragender, poetischer Essayfilm über die Beziehung zwischen Bild und Wort, zwischen kitschigen Postkartenansichten und österreichischer Vergangenheit.
(Neue Zürcher Zeitung, Marcy Goldberg)
Preise und Festivals
- International Festival of New Cinema Pesaro 2003 - Preis für das Kino der Zukunft
- Roma Art Doc Fest 2005 - Preis für den innovativesten Dokumentarfilm
- Cannes International Film Festival 2003, Quinzaine des Réalisateurs (Uraufführung)