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Dämonen

DÄMONEN Frank Castorf, D 2000

'Dämonen' ist etwas, das zwischen Verstand, Körper und Bild geschieht

In einem letzten Haus kurz hinter der Westgrenze Russlands, zwischen Paris/Texas und Korleput/Mecklenburg-Vorpommern, Cindy Sherman, Dogma 95 und Duma 2000, inszeniert Frank Castorf seinen ersten Film 'Dämonen' als eine Art postsowjetisch-panslawistisches Panoptikum in seiner eigenen Spielfassung auf der Grundlage von Dostojewskis 'Dämonen' und Camus' 'Die Besessenen'.

Der Ausstatter Bert Neumann hat dazu den von ihm entworfenen Einfach-Bungalow (die "Datscha") nebst "Swimmingpool", in dem und um den herum das Stück spielt, in einer kargen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns aufgebaut.

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Pressestimmen

Das Leben ein Plätschern: Frank Castorf hat Dostojewskis Roman 'Dämonen' verfilmt. Grandios. (Der Tagesspiegel)

Ein dreistündiger Abgesang auf den Zusammenbruch der mächtigsten Ideologie des 20. Jahrhunderts und den Verlust des Glaubens an Gott und Russland. (Frankfurter Rundschau)

Eine Offenbarung für Liebhaber der Volksbühne und ihres sagenhaften Ensembles. (Die Welt)

Ein Geniestreich: Besser - und unheimlicher - hätte man das Stück nicht verfilmen können. (TIP Berlin)