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Bungalow

BUNGALOW Ulrich Köhler, D 2002, 82 min

Ein verliebter Deserteur - Das gefeierte Debüt von Ulrich Köhler ('Montag kommen die Fenster')

Auf dem Rückweg vom Manöver zur Kaserne bleibt der Rekrut Paul unbemerkt an einer Raststätte zurück. Die Kompanie fährt ab und Paul nach Hause. Während die Bundeswehr ihn sucht, geht der 19-jährige seinem Bruder Max auf die Nerven und verliebt sich auch noch in dessen dänische Freundin Lene.

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Pressestimmen

Der bewegende und minimalistische Film von Ulrich Köhler ist eine zeitgenössische Wiedergeburt der Nouvelle Vague der 60er, eine echte Entdeckung. (Cahier du Cinéma)

Keine Action, kaum Musik. Und doch atmet jede Szene, jeder knappe Dialog so viel Klarheit und Schönheit, als würde man einer wundersamen Blume beim Wachsen zusehen. (Stern)

„Bungalow“ ist ein verhalten komischer, zurückhaltend und stimmig inszenierter Film über die unbestimmte Sehnsucht, die Sorgen und Leiden eines Menschen, der gerade erwachsen wird. (Frankfurter Rundschau, 06.02.03, Georg Kronenberg)

"Bungalow„ ist so ziemlich das Gegenteil eines Actionfilms, und doch entwickelt der Film einen Sog, der einen nicht loslässt, so klar sind die Bilder, so präzise werden die Beziehungen zwischen den Figuren skizziert. (Süddeutsche Zeitung, 11.7.2003, Martina Knoben) mehr...

„Bungalow“ steht – nicht nur durch Zitate, sondern in seiner ganzen Haltung – in der Tradition des New Hollywood, einer Ära verlorener Gewissheiten, und erweist sich gerade durch diese Verfremdung als einer der besten Filme aus Deutschland seit langer Zeit. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.03, Bert Rebhandl)

Preise und Festivals